Äbeni Flue

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Kanton WallisBezirk Kanton Wallis

Äbeni Flue

Berg in der Schweiz

Die Äbni Flue ist ein 3961 Meter hoher Berg in den Berner Alpen, der die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis markiert. Der Berg besitzt einen breiten Firngipfel, der nach Norden in steile Wände über 2500 Meter ins Lauterbrunnental abfällt. Die Südhänge sind vergletschert und führen zum Grossen Aletschfirn. Nach Osten verläuft ein Grat zum Gletscherhorn, und nach Südwesten führt ein Grat zum Mittaghorn, Grosshorn und Breithorn. Südlich ragt das Aletschhorn mit seiner Nordwand hervor. Der Normalweg zur Gipfelregion führt über die Südwestflanke und den Südostgrat. Ausgangspunkte sind die Hollandiahütte oder die Konkordiahütte. Die Route gilt als L nach der SAC-Berg- und Hochtourenskala. Die Nordwand der Äbni Flue ist eine Eiswand mit einer Höhe von etwa 900 Metern und einer Steilheit von 50 bis 55 Grad. Sie wird häufig begangen und gilt als objektiv sicher. Die Route startet von der Rottalhütte auf 2755 Meter. Die Äbni Flue ist bekannt für einen Flugunfall im Jahr 2007, bei dem ein Tornado der deutschen Bundeswehr in die Nordwand stürzte. Der Pilot verlor sein Leben, der Waffensystemoffizier überlebte schwer verletzt. Untersuchungen zeigten, dass der Pilot eine ungeeignete Flugtaktik gewählt hatte. Die Maschine war zu schwer, um sicher über den Berg zu fliegen. Schweizer Piloten meiden das Lauterbrunnen-Tal aufgrund der vielen Gleitschirmflieger.

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Art
Berg
Ort
Kanton Wallis
Seehöhe
3961 m

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