Wiesentheid

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Wiesentheid

Markt im Landkreis Kitzingen in Bayern, Deutschland

Wiesentheid liegt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und ist Teil der Verwaltungs-gemeinschaft Wiesentheid. Der Ort wird von den Flüssen Sambach und Fasanenbach durchflossen und grenzt an Volkach, Prichsenstadt und andere Gemeinden. Naturräumlich ist er im Steigerwaldvorland und besteht aus verschiedenen Höhenstufen, darunter die Keuperlandstufe und das Schwanbergvorland. Im Osten verläuft der Übergang zum Steilland, und im Westen schließt sich das Dimbacher Flugsandgebiet an. Wiesentheid wurde erstmals 918 als „wiesenheida“ urkundlich erwähnt und war Sitz der reichsunmittelbaren Herrschaft, die 1681 gegründet wurde. Der Ort war Schauplatz von 91 Hexenprozessen und hatte eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Fränkischen Reichskreises. Die Herrschaft wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und 1814 an Bayern zurückgegeben. Die Gemeinde entstand 1818 durch das Gemeindeedikt und wurde im Laufe der Jahre durch weitere Gemeinden erweitert. Wiesentheid ist bekannt für das Schloss Wiesentheid, das Ensemble aus historischen Gebäuden wie dem Barocken Rathaus und der Pfarrkirche St. Mauritius. Zudem gibt es Baudenkmäler wie die Mariensäule, das Templerhaus und den Schlosspark. Die Region ist auch für ihre Mühlen bekannt, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, sowie für lokale Sagen wie die des Heimbachs und des Lagfuchses. Die Gemeinde beherbergt auch den 1. FC Geesdorf, der in der Fußball-Bayernliga spielt.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Kitzingen
Seehöhe
249 m
Zdroje:Wiesentheid (CC0-1.0)

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