Trou des Celtes

archäologische Stätte in Frankreich

Die Grotte Trou des Celtes liegt in der Gemeinde Pierre-la-Treiche an der linken Moselufer. Sie war ursprünglich Teil eines unterirdischen Systems, das sich unter der Mosel-Region erstreckte. Die Grotte wurde durch den Verlauf der Flussläufe und die Erosion der Mosel geformt und später von der Meurthe übernommen. Die Grotte wurde erstmals 1858 von Camille Husson entdeckt, wobei die Familie Husson bis 1863 die Ausgrabungen fortsetzte. Dabei wurden menschliche Knochen und archäologische Funde wie Silex, Schmuckstücke und Münzen gefunden. Die Forschung wurde in den Jahren 1901 und 1932 durch weitere Ausgrabungen fortgeführt, wobei Christian Chambosse und später Michel Hachet sowie Roger Marguet beteiligt waren. In der Grotte wurden Funde aus verschiedenen Epochen gemacht, darunter aus dem Chalcolithikum und dem Eisenzeitlichen. Die Grotte ist als Klasse 1 im Speläologischen Klassifikationssystem eingestuft. Sie ist Teil der karstischen Formationen der Region und bietet Einblick in die archäologische Geschichte der Gegend. Die Ausgrabungen führten zu wichtigen Entdeckungen, die in verschiedenen Museen und Publikationen dokumentiert sind.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Archäologische Stätte
Ort
Pierre-la-Treiche
Zdroje:wikidata (CC0-1.0)

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