Burg Lösnich

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Burg Lösnich

Burg in Deutschland

Die Burg Lösnich in Lösnich war der Stammsitz des Lösnicher Rittergeschlechtes, das erstmals 1226 urkundlich erwähnt wurde. Die Burg wurde 1368 durch die kurkölnische Belehnung an Ritter Heinrich Beyer von Boppard und seine Frau Lisa von Lösnich übergeben. Sie lag im Dorf, in der Nähe des landwirtschaftlichen Grundbesitzes, und war eine Turmburg in Tallage. Die Anlage umfasste einen 25 Fuß breiten Graben und eine Fläche von etwa 100 × 100 Fuß. Sie war eine Wohn- und Verteidigungsanlage mit zentralen Wohnturm, Graben und Schildmauer. Die Burg beherbergte ein Kelterhaus, das im 17. Jahrhundert zum herrschaftlichen Wohnhaus umfunktioniert wurde und schließlich als Pfarrhaus diente. Ein Kreuzgewölbekeller unter dem ehemaligen Kelterhaus ist heute noch zu bewundern. Im Bereich der Obergasse befand sich eine alte Mühle, die durch den Kirch- und Mühlengraben versorgt wurde. Die Anlage zeigte typische Merkmale spätmittelalterlicher Burganlagen, wie einen großzügigen Garten und ein befestigter Bereich. Die Burg wurde mehrfach besetzt und schließlich im Jahr 1652 durch den Gubernator zu Diedenhofen zerstört, der sie in Brand setzte und demolierte. Die Anlage blieb zerstört, und ein Wiederaufbau in ursprünglicher Form erfolgte nicht. Die späten 17. Jahrhundert Abbildungen zeigen die zerstörte Burg und geben nur einen begrenzten Eindruck von ihrer ursprünglichen Form.

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Art
Burg
Ort
Lösnich
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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