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Minoritenkloster Köln
Kloster in Köln
Das Minoritenkloster in Köln war ein Franziskanerorden, der 1229 gegründet und 1517 dem Zweig der Konventualen angehörte. Es lag im Süden der Stadt, im Bereich des heutigen Sionstals, und war eng mit der Minoritenkirche verbunden. Die Klosterkirche wurde 1245 begonnen und bis heute erhalten. Das Kloster wurde 1802 aufgelöst, und die Gebäude wurden später an die Stadt Köln vergeben. Das Kloster war bis zur Auflösung ein zentraler Ort für Bildung und Seelsorge. Es beherbergte ein Generalstudium der Philosophie und Theologie, an dem Johannes Duns Scotus lehrte. Bis zur Aufhebung waren etwa 40 Minoriten an der Kölner Universität tätig, und das Kloster war ein Treffpunkt für Universitäts-Gremien. Die Brüder betreuten Kranken, predigten in verschiedenen Kirchen und waren geistliche Begleiter für Nonnenklöster. Sie erhielten Ablässe von Päpsten und hatten finanzielle Unterstützung durch Stiftungen und Zinserträge. Die Gebäude des Klosters lagen an der Nordseite der Minoritenkirche und waren mit dieser verbunden. Sie umfassten fünf Flügel, in denen die Konventsmitglieder und Studenten wohnten. In einem Flügel befand sich die Klosterzelle, in der Duns Scotus lebte und starb. Die Räume waren für die tägliche Lebensführung und Unterrichtsarbeit gedacht. Die Klostergebäude wurden nach der Auflösung an die Stadt Köln vergeben und später zum Wallraf-Richartz-Museum umgebaut.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Köln
V okolí
- Minoritenkirche0 m
- Museum für Angewandte Kunst Köln70 m
- Altstadt-Nord68 m
- Kölnisches Stadtmuseum74 m
- Kolumba112 m
- Köln Fundstätte118 m
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