Grotte du Bichon

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Kanton NeuenburgBezirk Kanton Neuenburg

Grotte du Bichon

Höhle und archäologische Stätte in der Gemeinde La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg, Schweiz

Die Grotte du Bichon ist eine kalksteinbildende Höhle im Schweizer Jura, die sich am Ufer des Flusses Doubs befindet. Sie liegt auf einer Höhe von 846 Metern und ist etwa fünf Kilometer nordöstlich von La Chaux-de-Fonds gelegen. Die Höhle ist bekannt als Fundplatz des Skeletts eines Jägers aus der Azilian-Zeit, der als „Bichon-Mann“ bezeichnet wird. Der „Bichon-Mann“ lebte vor etwa 13.770 bis 13.560 Jahren und wurde 1956 entdeckt. Sein Skelett befand sich neben dem eines Braunbären, mehreren Flintpfeilen und Zeichen von Asche. Eine Analyse der DNA zeigte, dass er zur westeuropäischen Jäger- und Sammlerlinie (WHG) gehörte und Y-DNA-Haplogruppe I2a sowie mt-DNA-Haplogruppe U5b1h trug. Sein Körperbau deutet auf eine rechtshändige, muskulöse und schlankere Statur hin. In der Höhle kann man die Fundstelle des Bichon-Mannes besuchen, die mit den Resten des Bären und den Flintpfeilen ausgestattet ist. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Schlucht des Doubs und die umliegenden Berge. Die Höhle ist Teil der geologischen Landschaft des Juras und hat eine wichtige archäologische Bedeutung.

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Art
Höhle, Archäologische Stätte
Ort
La Chaux-de-Fonds
Adresse
Les Côtes-du-Doubs, 2300 La Chaux-de-Fonds
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
Seehöhe
868 m

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