Eringaburg

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Eringaburg

Burg in Delligsen, Niedersachsen

Die Eringaburg ist eine eisenzeitliche Wallanlage im Landkreis Holzminden, südlich von Delligsen bei Ammensen. Sie liegt auf einem Ausläufer des Hils und wird auch als Hünenburg bei Ammensen bezeichnet. Die Anlage schützt ein Plateau durch ein etwa 300 Meter langes bogenförmiges Wall-Graben-System, das natürliche Hänge im Süden und Osten nutzt, um Angriffe abzuwehren. Die Eringaburg wurde erstmals 1007 in einer Grenzbeschreibung des Bistums Hildesheim erwähnt. Der Name wird auf eine altsächsische Anlage zurückgeführt, die möglicherweise mit dem Gaue Aringo in Verbindung steht. Diese Deutung wurde jedoch 2008 widerlegt. Die Anlage wurde 2003 archäologisch untersucht, wobei keine Stein- oder Holzelemente gefunden wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Befestigungsanlage kaum genutzt wurde. Die Eringaburg liegt im dichten Buchenwald, wo der Graben bis zu zwei Meter tief ist. Die Anlage ist Teil der Umgebung des Hils und wird von der Bezirksarchäologie Hannover erforscht. Die Prospektion führte zu zahlreichen neuzeitlichen Artefakten, doch keine vor- oder frühgeschichtlichen Funde. Die Anlage bietet einen Blick auf das umliegende Tal und die umliegenden Wälder.

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Art
Burg
Ort
Delligsen

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