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Křížová cesta ke svobodě
Der Kreuzweg zur Freiheit in Jáchymov liegt vor der Kirche St. Joachim und St. Anna. Er wurde von Roman Podraszek geschaffen, um politische Gefangene zu gedenken, die während des kommunistischen Regimes in Uranbergwerken eingesetzt wurden. Die Gedenkstätte besteht aus 15 Steinen, die für ehemalige Gefangenenlager stehen, sowie dem Stein „Tor der Freiheit“. Sie wurde 1996 eingeweiht und ist Teil des Jáchymov-Höllen-Lehrpfads. Der Kreuzweg ist ein Ort der Erinnerung an die Opfer des tschechischen Gulags. Jährlich findet am letzten Samstag im Mai ein Gedenkakt statt. Zwischen 1949 und 1953 wurden in der Region 18 Straflager eingerichtet, wobei 1961 etwa 65.000 Menschen zum Uran-Abbau verpflichtet wurden. In weniger als 15 Jahren wurden 7.940 Tonnen Uran abgebaut, und über 100.000 politische Häftlinge sowie 250.000 Zwangsverpflichtete durchliefen die Lager. Der Kreuzweg bietet einen Zugang zum Jáchymov-Höllen-Lehrpfad, der zur Grube Einigkeit führt. Die Steine symbolisieren verschiedene Aspekte der Gefangenschaft, wie Dornen, Maschendraht oder gefesselte Hände. Der Weg führt durch die Umgebung der ehemaligen Uranbergwerke und eignet sich für Reflexion und Erinnerung an die historischen Ereignisse. Die Gedenkstätte ist ein Teil der Landschaft und vermittelt Einblick in die dunkle Geschichte der Region.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Kreuzweg, Monument
- Ort
- Jáchymov
- Erbaut
- 1996
V okolí
- Kostel svatého Jáchyma a svaté Anny35 m
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