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Lüttringhausen
bis 1929 selbständige Stadt, heute Stadtbezirk und Stadtteil von Remscheid
Lüttringhausen ist ein Stadtbezirk von Remscheid mit etwa 17.100 Einwohnern. Er liegt im Südwesten der Stadt und war bis 1929 eine eigenständige Stadt. Bekannt ist der Bezirk durch den ehemaligen Fußballverein BV 08 Lüttringhausen, der in der 2. Bundesliga spielte. Im Bereich des ehemaligen Gutshofs der Evangelischen Stiftung Tannenhof entsteht das Christliche Hospiz Bergisch Land. Zudem befindet sich in Richtung Klausen die Justizvollzugsanstalt Remscheid. Der Bezirk gliedert sich in mehrere Stadtteile wie Klausen, Großhülsberg und Lüttringhausen West. Die Geschichte reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück, als die Borchter hier siedelten. 1240 wurde Lüttringhausen an die Familie von Bottlenberg verliehen und zur Freiheit erhoben. Im 15. Jahrhundert war das Gebiet Teil der Hanse, und 1856 erhielt Lüttringhausen preußische Stadtrechte. Das Wappen des Bezirks symbolisiert die Verbindung zu den Bottlenbergern, dem Bergischen Löwen und den Kreuzherren aus Beyenburg. In Lüttringhausen gibt es mehrere Kirchen, darunter die Evangelische Stadtkirche von 1735 und die katholische Heilig-Kreuz-Kirche. Bekannt sind auch das historische Rathaus aus dem Jahr 1907, der Wasserturm von 1914 und die Freilichtbühne am Ludwig-Steil-Platz. Denkmalschutz gilt für zahlreiche Häuser und Gebäude, darunter die Altstadt rund um die Stadtkirche sowie das Denkmal für die Skagerrakschlacht im Wald der Stiftung Tannenhof.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Stadtbezirk in Deutschland, Siedlungsteil
- Ort
- Remscheid
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