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Chiuro
italienische Gemeinde
Chiuro liegt im Veltlin, etwa zehn Kilometer östlich der Provinzhauptstadt Sondrio. Die Gemeinde grenzt direkt an den Schweizer Kanton Graubünden und wird von der Adda als südliche Grenze begrenzt. Sie ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben, darunter Brusio, Castello dell’Acqua und Teglio. Die Gemeinde besteht aus mehreren Fraktionen und hat eine Bevölkerung von etwa 2434 Einwohnern. Chiuro wurde erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt, als die Familie Quadrio die Region Valtellina dominierte. Die Gemeinde war Teil der Kämpfe zwischen verschiedenen Mächten, darunter Frankreich, Spanien und Österreich. In der Frühen Neuzeit spielte Chiuro eine Rolle bei der Entwicklung der Region, insbesondere durch den Weinanbau und die Produktion von Tuchen. Die Gemeinde war auch von religiösen und politischen Konflikten betroffen, die bis ins 18. Jahrhundert andauerten. Chiuro ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die Pfarrkirche Santi Giacomo und Andrea, die Fresken von Cipriano Valorsa und das Portico dei Disciplini. Die Gemeinde besitzt auch eine Reihe von Gemälden und Fresken, die auf die Renaissance zurückgehen. Die Umgebung um Chiuro ist geprägt von den Alpen und den Flüssen, die die Region durchziehen. Die Verkehrsanbindung erfolgt über Straßen und eine Bahnstrecke, die die Gemeinde mit anderen Orten verbindet.
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- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Sondrio
- Seehöhe
- 390 m
V okolí
- Ponte in Valtellina1.5 km
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