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Schloss Sambleben
Schlossanlage in Sambleben im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen
Das Schloss Sambleben liegt in Sambleben im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Es ist eine Schlossanlage, die 1701 nach Plänen des Baumeisters Hermann Korb für die Herren von Cramm errichtet wurde. Der Vorgängerbau war eine mittelalterliche Wasserburg des Adelsgeschlechts „von Sambleben“, das 1587 erlosch. Die Anlage wurde 1627 von Franz Jakob von Cramm erworben und 1701 von seinem Enkel Theodul von Cramm neu gebaut. Das Schloss ist ein zweigeschossiges Gebäude aus Elmkalkstein mit einem quadratischen Vierflügelbau und einem burgähnlich geschlossenen Innenhof. Der Hof ist an drei Seiten von Gängen mit Bogenarkaden eingefasst, die auf toskanischen Pfeilern ruhen. Über dem Zufahrtsportal steht die Aufschrift „Anno 1701“, und im Giebel ist eine Bauinschrift zu finden, die die Geschichte des Schlosses bis 1627 erzählt. Der Baumeister Hermann Korb setzte seine italienischen Eindrücke der florentinischen Renaissance in die Anlage um. Im Schloss sind Räume und Wege vorhanden, die den Innenhof umgeben. Der Innenhof bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist von Gängen mit Bogenarkaden umschlossen. Die Anlage war ursprünglich von einem wasserführenden Burggraben umgeben, wie ein Merian-Stich aus dem 17. Jahrhundert zeigt. Die Umgebung umfasst das Vorwerk und die historischen Bauten der Burg, die im 17. Jahrhundert noch existierten.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Schöppenstedt
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
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