Burgstall Pentling
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Pentling ist eine abgegangene Höhenburg auf einem Geländesporn bei 400 m ü. NN, unmittelbar westlich der heutigen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in der Gemeinde Pentling. Die Anlage liegt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern und wird als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-7038-0430 geführt. Sie gilt als mittelalterliche Burg, deren Ausbau und Nutzung im Laufe der Zeit vollständig zerstört wurden. Die Geschichte der Burg ist eng mit dem Kloster St. Emmeram verbunden. Um die Wende zum 11. Jahrhundert war Pentling ein Lehen des Klosters. Heinricus de Penteling erscheint als Zeuge in einem Vertrag zwischen der Freien Richilt und dem Kloster. Die Pentlinger waren Ministeriale des Klosters, bis die Vogteirechte über das Kloster Obermünster von Kaiser Friedrich II. an Herzog Ludwig I. von Bayern übertragen wurden. 1329 übergab Dietrich den Awer den Besitz dem Abt Adalbert II. von Schmidmühlen, nachdem die Burg bereits in einer Fehde zerstört worden war. Der Burgstall selbst zeigt keine Reste der Anlage, ist jedoch als Bodendenkmal ausgewiesen. Im 19. Jahrhundert wurden noch Reste eines zerfallenen Turms und Bering erwähnt. Westlich der Pfarrkirche St. Johannes Baptist ist eine steile Böschung vorhanden, die dem ehemaligen Burgareal zugeordnet wird. Die Umgebung umfasst das heutige Dorf Pentling und die Region um den Landkreis Regensburg. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft der Oberpfalz.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Pentling
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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- Bodendenkmal in Pentling, #D-3-7038-043014 m
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