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Franziskanerkloster Lienz
Denkmalgeschütztes Objekt in Lienz, Osttirol (3131)
Das Franziskanerkloster Lienz liegt im Zentrum von Lienz in Osttirol und steht unter Denkmalschutz. Es bildet mit der Franziskanerkirche einen Gebäudekomplex. Das Kloster war ursprünglich ein Karmelitenkloster, das 1785 an die Franziskaner übergeben wurde, nachdem das Kloster in Innsbruck aufgelöst worden war. Die Franziskaner übernahmen die Seelsorge und den Schuldienst in der Region. Das Kloster war bis 1787 von den Karmeliten bewohnt, bis diese vertrieben wurden. Die Franziskaner betreuten ab 1787 die Dominikanerinnen als Beichtväter und gründeten 1788 eine Hilfspfarre. 1798 wurde das Dach durch einen Brand zerstört, und die folgenden Jahrzehnte waren von politischen Unruhen geprägt. 1938 wurde den Franziskanern die Lebensmittelversorgung verboten, und 1940 mussten Teile des Klosters geräumt werden. Seit 1948 ist das Kloster Teil der Pfarre „St. Marien“. Im Kloster gibt es gotische Fresken aus dem 15. Jahrhundert, einen Kreuzgang mit Karmelitenbildern aus dem Jahr 1705 und eine Lourdesgrotte. In der Klosterkirche befinden sich ein Flügelaltar mit Mariendarstellung aus dem Jahr 1976 sowie ein Mosaikbild von José Pirkner aus dem Jahr 1978. Die Franziskaner sind heute in der Seelsorge tätig und betreuen die Pfarre „St. Marien“, in der etwa 4200 Katholiken leben.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Lienz
- Adresse
- Muchargasse 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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