Cariño

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Cariño

Gemeinde in Spanien

Cariño liegt an der Nordküste Galiciens, etwa fünf Kilometer südlich des Cabo Ortegal am westlichen Eingang der Bucht Ría de Ortigueira. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zur Garita de Herbeira in der Serra da Capelada. Im Westen grenzt es an die Gemeinde Ortigueira, im Osten an die Bucht und im Norden an die Serra da Capelada. Die Gemeinde ist von flachen Küstenlandschaften und Hügeln geprägt, die durch zahlreiche Bäche und Flüsse durchzogen sind. Cariño war ursprünglich ein Fischerdorf, das in der Keltenzeit und römischen Zeit besiedelt war. In der Serra da Capelada wurden prähistorische Funde wie Feuerstein-Splitter und Dolmen entdeckt. Im 16. Jahrhundert wurde es Teil der Grafschaft von Santa Marta de Ortigueira. Mit dem Aufbau von Fischkonservenfabriken im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Gemeinde zu einem wirtschaftlich wichtigen Ort. Die Industrialisierung brachte Veränderungen, die auch soziale und politische Bewegungen hervorriefen, darunter die Gründung von Gewerkschaften und die franquistische Unterdrückung. Cariño ist bekannt für seine kulturellen und wirtschaftlichen Aktivitäten, insbesondere den Fischfang und die Fischverarbeitung. Die Gemeinde wurde 1988 aus Ortigueira unabhängig und hat seitdem eine eigene Verwaltung. Das Festival de Teatro de Cariño war ein bedeutendes kulturelles Ereignis. Die Gemeinde verfügt über Bildungseinrichtungen und eine eigene Verwaltung, die aus verschiedenen politischen Parteien besteht. Die Region ist auch für den Abbau und Export von Dunit bekannt, der zur wirtschaftlichen Prosperität beigetragen hat.

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Ort
Provinz A Coruña
Seehöhe
613 m
Zdroje:Cariño (CC0-1.0)

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