steiermark

Naturpark Sölktäler

Der Naturpark Sölktäler wurde 1983 gegründet und umfasst 289 Quadratkilometer zwischen den Wölzer und den Schladminger Tauern. Er liegt im Gemeindegebiet von Sölk, südlich des Ennstals, und schließt zwei Landschaftsschutzgebiete, das Naturschutzgebiet Sölkpass und Teile des Europaschutzgebietes Niedere Tauern ein. Die Täler sind wenig verbaut und leben von Almwirtschaft. Zu den bekanntesten Punkten gehören der Schwarzensee im Kleinsölktal, der Sölkpass als alte Übergangsroute nach Kärnten sowie die sogenannten natürlichen Kühlschränke — Spalten im Blockwerk, aus denen ganzjährig kalte Luft austritt. Wirtschaftlich hat der Sölker Marmor die Region geprägt, der hier seit langem gebrochen wird. In den Hochlagen wachsen Edelweiß und Sonnentau, an Wildtieren leben Steinböcke, Auerwild und Schneehühner im Gebiet. Als Anlaufstelle dient das mittelalterliche Schloss Großsölk, heute Naturparkhaus mit Ausstellungen unter anderem zur regionalen Käsekultur. Zum Schloss gehört ein Jesuitengarten mit rund 200 seltenen Pflanzenarten. Von den Talschlüssen aus führen Wege zu den Bergseen und über die Tauern; die Saison für Wanderungen in den Hochlagen reicht vom Frühsommer bis in den Herbst.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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