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Wieża Ariańska w Wojciechowie
Turm in Polen
Die Ariańska Wiege in Wojciechów ist eine dreigeschossige, aus Stein und Lehm gebaute Festung, die in zwei Etappen vor 1527 von dem Lubliner Starosten Jan Pilecki errichtet wurde. Sie war sowohl eine militärische als auch eine residenzielle Anlage. Die Umfassungsmauern wurden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts um einen alten Gutshof herum errichtet, um die Verteidigung zu stärken. Reste der Mauer sind heute noch in der Nähe der Wiege und an der Wand des landwirtschaftlichen Gebäudes zu sehen. Die Wiege wurde im Jahr 1907 nach einem Entwurf von Jan Koszczyca Witkiewicza restauriert und 1971–1974 erneut grundlegend saniert und rekonstruiert. Sie diente ursprünglich dem kalwinischen Gottesdienst und später dem arianischen Glauben. Ein Grabstein des kalwinischen Pfarrers Stanisława Spinka belegt, dass die Wiege im 16. Jahrhundert zum Schutz des arianischen Glaubens genutzt wurde. Die Wiege ist heute ein kulturelles Zentrum mit verschiedenen Museen und Informationspunkten. In der Wiege befindet sich heute der Gminny Ośrodek Kultury, das Regionale Museum, das Museum des Schmiedehandwerks, die Gminne Bibliothek und ein Agrartourismus-Informationsservice. Die Wiege wurde in der Literatur von Stefan Żeromski in der Roman „Nawracanie Judasza“ erwähnt, wobei sie in einem fiktiven Ort namens „Posucha“ platziert wurde. Die Beschreibung der Wiege basiert auf den Angaben von Jan Koszczyca Witkiewicza, dem Architekten der Restaurierung.
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- Art
- Turm
- Ort
- Wojciechów
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