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Dominikanerkloster St. Johannis
zerstörtes Kirchengebäude in Rostock
Das Dominikanerkloster St. Johannis in Rostock war ein Konvent des Dominikanerordens, der 1256 gegründet und bis 1534 bestand. Es lag südlich des Stadtkerns, zwischen Buchbinderstraße und Steinstraße, nahe der Stadtmauer. Die Anlage umfasste die Klosterkirche, eine Klausur mit Kreuzgang und Wirtschaftsgebäude. Die Klosterkirche war eine dreischiffige Hallenkirche, die 1329 geweiht wurde und bis 1578 als katholische Kirche diente. Das Kloster war zentral für die Predigt und Bildung. Es war Ausgangspunkt für die Gründung weiterer Dominikanerklöster in Mecklenburg. Die Dominikaner betreuten die Rostocker Universität und förderten das Rosenkranzgebet. Zudem gab es Bruderschaften wie die der Heiligen Drei Könige und die der Heiligen Dreifaltigkeit. Die Klosterkirche besaß bedeutende Altäre, darunter den Dreikönigsaltar, und war ein Zentrum der katholischen Spiritualität. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert abgerissen, nur Reste wie Keller und Fundamente blieben erhalten. Die Klosterkirche wurde 1578 evangelisch, und die Gebäude dienten später Schulen und der Universität. Die St. Johannis-Gemeinde wurde 1901 in die St. Nikolai-Gemeinde eingegliedert.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rostock
- Baustil
- Gotische Architektur
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