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Číčov

Gemeinde in der Slowakei

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Číčov ist eine Gemeinde im Okres Komárno in der südlichen Slowakei. Sie liegt in der Donauebene auf einer Höhe zwischen 111 und 114 Metern. Der Ort befindet sich im südöstlichen Teil der Schüttinsel nahe der Donau und der Grenze zu Ungarn. Die Bezirksstadt Komárno liegt etwa 22 Kilometer östlich. Mehr als 90 Prozent der Einwohner sind Ungarn. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und den Ortslagen Kéč sowie Krížový Dvor. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. 1172 wurde er erstmals als Sysou erwähnt. 1526 wurde der Ort von den Türken besetzt, die 150 Jahre lang die Herrscher waren. Nach dem Ersten Wiener Schiedsspruch kam der Ort 1938 bis 1945 zu Ungarn, seither gehört er zur Slowakei. In Číčov gibt es mehrere sehenswerte Gebäude. Das klassizistische Schloss aus dem Jahr 1776 wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Die römisch-katholische Kirche Panny Márie Nanebovzatej wurde 1660 errichtet. Die reformierte Kirche stammt aus dem Jahr 1784. Ein ehemaliges Kloster aus dem Jahr 1889 wurde 2021 wieder besiedelt. Nahe der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet Číčovské mŕtve rameno mit einem toten Donauarm und Auwäldern.

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Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Komárno
Erbaut
1172
Seehöhe
110 m

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