Schloss Brandis

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Schloss Brandis

Schloss in Maienfeld im Kanton Graubünden, Schweiz

Das Schloss Brandis, heute auch Schloss Maienfeld genannt, ist ein ehemaliger Feudalsitz in Maienfeld, Kanton Graubünden. Die Anlage besteht aus einem älteren Nordwesttrakt mit Turm und einem jüngeren Südwesttrakt. Die quadratische Burganlage war ursprünglich von Graben und Mauer umgeben. Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert, wobei das Bauholz aus dem Jahr 1247 datiert. Das «Neue Schloss» wurde im 15. Jahrhundert von Friedrich VII. von Toggenburg errichtet. Die Fresken im Nordwesttrakt, entdeckt 1898, zeigen Minne- und Wirtshausszenen sowie Turnierbilder. Sie datieren aus dem 13. Jahrhundert und stammen vermutlich vom Waltensburger Meister. Die Malereien sind in schlechtem Erhaltungszustand. Der Turm wurde mehrfach umgebaut, und das heutige Dach stammt aus dem Jahr 1906. Der Südwesttrakt wurde 1971 zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut, während der Frauenturm 1860 abgerissen wurde. Die Anlage beherbergt ein Restaurant und wurde 1968 an Thomas Zindel verkauft. Die Burg war bis 1972/73 archäologisch untersucht. Sie war im 14. Jahrhundert von den Herren von Aspermont erbaut und später von den Toggenburgern erweitert. Im 16. Jahrhundert wurde sie von den Brandis und später von den Drei Bünden verwaltet. Im 18. Jahrhundert litt die Burg Schäden durch Brand und Krieg.

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Art
Burg
Ort
Maienfeld
Adresse
Schloss Maienfeld 2, 7304 Maienfeld
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

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