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Servitenkloster Radeburg

Niederlassung des Bettelordens der Serviten

Das Servitenkloster Radeburg war eine Niederlassung des Bettelordens der Serviten in Radeburg, einem Ort im Landkreis Meißen in Sachsen. Es wurde um 1320 gegründet und 1536 aufgelöst. Das Kloster lag in der Ecke der Carolinenstraße und Klostergasse, wobei die Klostergasse nach dem Kloster benannt ist. Umgebungsnamen wie Klosterfelder und Mönchswiesen erinnern noch heute an die Geschichte des Klosters. Das Kloster war bis 1536 ein wichtiger Ort mit einer gewissen finanziellen Stärke. 1486 musste es 4 Gulden an die Ordenszentrale abgeben, was im Vergleich zu anderen Klöstern als hoch einzustufen war. Im Jahr 1536 betrug das jährliche Einkommen des Klosters 6 Gulden, 2 Groschen und zehn Pfennige. Zudem gab es landwirtschaftliche Einnahmen, doch die Finanzen waren insgesamt schwach. Das Kloster wurde im Jahr 1536 aufgelöst und in ein Hospital umgewandelt. Im Kloster gab es ein Wohnhaus für die Mönche, einen Viehstall, eine Scheune und eine Kirche. Die Ottilienkapelle wird als ehemalige Klosterkirche angesehen. Die Gebäude sind heute nicht mehr erhalten. Die Geschichte des Klosters ist durch verschiedene Quellen dokumentiert, darunter Literatur und historische Dokumente. Die letzte Mönchsgemeinschaft lebte in Armut, und das Kloster verfiel nach der Auflösung.

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Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Radeburg

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