Gesees

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Gesees

Gemeinde im Landkreis Bayreuth in Bayern

Gesees liegt im oberfränkischen Landkreis Bayreuth, etwa fünf Kilometer südlich der Stadt Bayreuth. Die Gemeinde befindet sich am nördlichen Rand der Fränkischen Schweiz, am Fuße des Sophienbergs. Die umliegenden Nachbargemeinden sind Bayreuth, Haag, Hummeltal und Mistelbach. Das Gemeindegebiet umfasst sieben Gemeindeteile, darunter Forkendorf, Gesees und Spänfleck. Im Osten grenzt der Lindenhardter Forst-Nordwest an. Der Ort wurde 1321 erstmals urkundlich erwähnt und trägt den Namen „zem Gesezze“. Die archäologischen Funde von Reihengräbern aus der Zeit um 800 n. Chr. deuten auf eine ältere Siedlung hin. Die Kirche von Gesees, die 1410 erbaut wurde, ist ein prägendes Zeugnis der Geschichte. Die Gemeinde war Teil der Herrschaft der Burggrafen von Nürnberg und später des Fürstentums Bayreuth. Im 19. Jahrhundert wurde die Verwaltung und Gerichtsbarkeit der Gemeinde mehrfach neu geordnet. Gesees ist bekannt für seine gotische Kirche Sankt Marien, die als „Krone des Hummelgaues“ bezeichnet wird. Das Dorf wird von dieser Kirche überragt und ist ein wichtiger kultureller und sehenswerter Ort. Im Gemeindegebiet gibt es auch den Obstlehrpfad und das Naturdenkmal Breite Eiche. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte der Wirtshäuser und Gesangsvereine, die bis in die jüngere Zeit hinein prägend waren.

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Art
Ortsteil, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Bayreuth
Seehöhe
450 m
Zdroje:Gesees (CC0-1.0)

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