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Sommerburg
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Sommerburg ist eine abgegangene Motte im Essener Stadtteil Margarethenhöhe. Sie liegt nördlich der Lührmannstraße und besteht aus zwei Hügeln, die die Hauptburg und eine Vorburg darstellen. Die Anlage misst insgesamt 60 mal 30 Meter. Der Hauptburghügel ist drei Meter hoch, der westlich gelegene Vorburgteil 30 mal 35 Meter groß. Ein Wehr zum Stauen des Sommerburgbachs befand sich nordöstlich der Burganlage, und etwa 100 Meter nordöstlich liegt der Sommerburgteich. Die Sommerburg wird vermutlich im 10. bis 12. Jahrhundert erbaut worden sein. Erste archäologische Sondierungen im Jahr 2025 fanden eine rollstempelverzierte Keramik aus dem 9. bis 11. Jahrhundert, was möglicherweise die Ursprünge der Burg verlängert. Urkundlich wird die Sommerburg erstmals 1668 in einer Landmatrikel erwähnt, dann 1768 in einer Akte. Ältere Schriftquellen sind nicht bekannt. Die Sommerburg ist heute als Bodendenkmal geschützt. Die Anlage umfasst zwei Hügel, die durch die historischen Funde und die Lage im Sommerburgbachbereich geprägt sind. Die Umgebung umfasst den Sommerburgteich und die Lührmannstraße. Die Sage der Sommerburg erzählt von einem Ritter, der mit einer orientalischen Gattin heimkehrte, die sich später aus Heimweh ertränkte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Essen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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