zámek Poděbrady

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zámek Poděbrady

Schloss in Tschechien

Das Schloss Poděbrady liegt in der Stadt Poděbrady in der Region Mittelböhmen, Tschechien. Es stand ursprünglich eine hölzerne Veste, die König Ottokar II. Přemysl in eine steinerne Burg verwandelte. Die Herrschaft wurde 1345 an Hynek von Lichtenburg verpfändet und später durch die Familie Kunstadt übernommen. Kaiser Karl IV. übertrug die Burg an Boček, der den Namen Podiebrad begründete. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil umgebaut und im 18. Jahrhundert barockisiert. Das Schloss war bis 1839 im Besitz der königlichen Kammer und wurde 1548–1580 nach Plänen von Giovanni und Ulrico Aostalli sowie Hans Tirol zu einem Renaissance-Schloss umgebaut. Im Barockstil wurde es 1723–1724 von Franz Maximilian Kaňka umgebaut. Maria Theresia besuchte das Schloss mehrfach in ihrer Funktion als Königin von Böhmen, und unter Joseph II. diente es als Residenz für ausgediente Offiziere. 1839 erwarb Georg Simon Sina das Schloss, das später an die Fürsten von Ypsilanti und an Philipp Ernst zu Hohenlohe-Schillingsfürst gelangte. Das Schloss bietet Räume aus verschiedenen Epochen, darunter Renaissance- und Barockelemente. Es liegt inmitten der Stadt Poděbrady, umgeben von grünen Flächen und historischen Gebäuden. Von hier aus lassen sich Ausblicke auf die Stadt und die Umgebung genießen. Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und historische Stätten der Region Mittelböhmen.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Burg, Schloss
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
Franz Maximilian Kaňka
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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