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Ehemaliges Dominikanerkloster Mainz
dominikanische Klosteranlage in Mainz
Das Dominikanerkloster Mainz war eine Klosteranlage der Dominikaner in der Stadt Mainz. Es entstand im 13. Jahrhundert, als Mainz eine Freie Stadt war. Die Klosterkirche wurde zwischen 1275 und 1314 als dreischiffige Basilika mit langem Chor gebaut. Die Anlage war Teil einer größeren Klosteranlage, die sich im Zentrum der Stadt befand. Im Jahr 1789 wurde das Kloster aufgelöst, und die verbliebenen Dominikaner wurden emeritiert. Das Kloster spielte eine wichtige Rolle in der Stadtgeschichte. Es war bis 1462 Sitz des Noviziat der Provinz „Teutonia“ und hatte eine bedeutende Predigtstätte im Erzbistum. 1608 wurde das Noviziat in Mainz angesiedelt, und 1620 bis 1624 war Johann Andreas Coppenstein hier Prior. Die Klosterkirche brannte 1793 während der Belagerung von Mainz ab und wurde 1816 vollständig abgebrochen. Auf dem ehemaligen Klostergelände steht heute die Fruchthalle, erbaut 1837 bis 1839. Die Anlage umfasst ehemalige Räume wie den Kreuzgang, der an der Nordseite des Chores lag. In der Umgebung finden sich Grabdenkmäler aus der Zeit der Dominikaner, darunter eine Zeichnung des Grabsteins des Patriziers Johann zum Jungen. Die ehemalige Klosteranlage ist Teil der historischen Landschaft Mainz.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mainz
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