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Kleinkastell Windlücke
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kleinkastell Windlücke war ein römisches Grenzkastell der älteren Odenwaldlinie des Neckar-Odenwald-Limes. Es liegt auf einem Gebirgssattel zwischen den Lützelbacher Ortsteilen Breitenbrunn und Haingrund, unmittelbar nördlich der Landesstraße 3106. Der Sattel, heute als Pass genutzt, war in antiker Zeit ein wichtiger Gebirgsübergang, den das Kastell überwacht haben könnte. Die Ausgrabungen zeigten, dass das Kastell annähernd quadratisch war, mit einer Seitenlänge von etwa 13,5 Metern und einer Fläche von rund 180 Quadratmetern. Es war für eine Besatzung von maximal 20 Mann gedacht. Das einzige Tor lag nach Osten, zur 27 Meter entfernten Grenzpalisade. Heute ist nichts mehr zu erkennen, doch der Kastellplatz ist mit Infotafeln ausgewiesen. Der Limes verläuft von Windlücke zum südlich folgenden Kastell Hainhaus durch bewaldetes Gelände und steigt um 120 Höhenmeter an. Das Kleinkastell und die umliegenden Bauwerke sind als Bodendenkmale geschützt. Funde müssen gemeldet oder genehmigt werden. Die Forschungsgeschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, mit Ausgrabungen durch verschiedene Vereine und Kommissionen.
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- Art
- Kleinkastell, Archäologische Stätte
- Ort
- Lützelbach
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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