Silvrettagletscher

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Kanton GraubündenBezirk Kanton Graubünden

Silvrettagletscher

Gletscher in der Schweiz

Der Silvrettagletscher ist ein etwa 3 km langer und 1 km breiter Gletscher im Nordosten des Kantons Graubünden. Er gehört zur Silvrettagruppe und ist der grösste Gletscher dieser Gruppe mit einer Fläche von 2,8 km². Der Gletscher entsteht an der Südwestflanke des Silvrettahorns und fließt nach Westen. Sein Norden wird vom Gletscherrücken begrenzt, der die Landesgrenze zwischen der Schweiz und Österreich markiert, und sein Süden vom Kamm der Chremerchöpfe. Im Südosten verbindet er sich über den Silvrettapass mit dem Gletscher La Cudera. Der Silvrettagletscher hat sich seit seinem Hochstand um 1860 um über 1 km zurückgezogen. In der hinterlassenen Moränenlandschaft entstanden mehrere kleine Seen. Die Silvrettahütte des Schweizer Alpen-Clubs liegt auf 2341 m ü. M. und dient als Ausgangspunkt für Gletscher- und Bergtouren. Seit 1956 werden Daten der ETH Zürich erhoben, und bis 2011 sank die Gletscherfront um 328 Meter. Die Massenbilanz wird seit 1960 jährlich ermittelt, was die längste fortgeführte Messreihe eines Schweizer Gletschers darstellt. Der Gletscher ist Teil des Silvrettagebietes, das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler der nationalen Bedeutung gelistet ist. Die Gletscherzunge wird vom Verstanclabach gespeist, einem Quellbach der Landquart. Der Silvrettapass, der einst 3003 m hoch war, ist heute auf 2987 m abgeschmolzen. Die Passhöhe bildet die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Die Gletscherlandschaft bietet Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und ist Teil der hochalpinen Umgebung.

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Art
Gletscher
Ort
Kanton Graubünden
Seehöhe
2776 m

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