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Korenica
Burg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Der Burgwall von Charenza ist ein slawischer Wall auf der Insel Rügen, der ursprünglich im Landkreis Vorpommern-Rügen liegt. Er wurde 2004 und 2011 neu interpretiert und als Venzer Wall identifiziert. Dieser Wall ist etwa 1500 Meter von der Neuendorfer Wiek entfernt und umschließt eine Fläche von rund 25.000 Quadratmetern. Die Burginnenfläche liegt nur 2 bis 6 Meter über dem Meeresspiegel, während der Wall bis zu 10 Meter hoch ist. Charenza war ein bedeutender Fürstensitz und Tempelort der Ranen, wo die Heiligtümer der Götter Rugievit, Porevit und Porenut standen. Im Jahr 1168 kapitulierte Charenza kampflos vor den Dänen, nachdem die Jaromarsburg am Kap Arkona erobert worden war. 1234 erhielt die Stadt Stralsund das Lübische Stadtrecht durch Wizlaw I., und 1232 wurde eine Kirche in Charenz gestiftet. Die rügischen Fürsten verlegten ihren Hauptsitz später auf den Rugard. Die archäologischen Forschungen begannen im 19. Jahrhundert, wobei 1868 eine Kommission aus drei Gelehrten die Untersuchungen leitete. Sie fanden in der Innenfläche des Venzer Walls Gefäßscherben und Knochen. Alfred Haas untersuchte den Wall 1925 und setzte den Garzer Wall mit Charenza gleich. Die genauen Grabungen, die die neueren Erkenntnisse bestätigen könnten, sind bislang noch nicht durchgeführt worden.
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- Art
- Burg
- Ort
- Landkreis Vorpommern-Rügen
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