Riddagsburg
Burg in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Riddagsburg war eine mittelalterliche Burg im heutigen Mansfeld, im Unterharz. Sie lag acht Kilometer westlich von Mansfeld bei Gorenzen und war Teil der Güter des Markgrafen Rikdag von Meißen. Die Burg stand zwischen Gorenzen und Möllendorf und war im 12. Jahrhundert im Besitz des Klosters Gerbstedt. Sie wurde später von den Grafen von Mansfeld erworben und war bis ins 15. Jahrhundert bewohnt. Die Riddagsburg war ein bedeutendes Gut der Wettiner, das um 1270 von den Grafen von Mansfeld erworben wurde. Sie war vermutlich ein Vorgründung des Klosters Gerbstedt und hatte eine Kollegiat-Stiftskirche St. Johannis. Die Burg blieb bis Ende des 15. Jahrhunderts bewohnt und wurde 1501 in die Erbteilung der Grafen von Mansfeld-Vorderort einbezogen. Spätere Quellen erwähnen verfallene Reste, die 1477 bereits stark beschädigt waren. Die Riddagsburg war ein zentraler Ort der Region, der mit dem Kloster Gerbstedt und dem Ritzgeroder Vorwerk verbunden war. Die Anlage lag im Bergrücken zwischen Gorenzen und Möllendorf und war Teil der Güter der Wettiner. Die Umgebung umfasste das Dorf Ritzgerode und lag im Unterharz, wo sich heute die Stadt Mansfeld befindet. Die Burg war ein wichtiger Teil der regionalen Geschichte und wurde bis ins 15. Jahrhundert genutzt.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Burg, Wüstung
- Ort
- Mansfeld
V okolí
- Zemský okres Mansfeld-Jižní Harz3.1 km
- Pölsfeld3.6 km
- Schloss Rammelburg5.2 km
- Emseloh6.9 km
- Stockbach7.3 km
- Burg Grillenburg5.3 km
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