Biely Kameň

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Bratislavský kraj

Biely Kameň

Die Burg Weißer Stein ist eine Ruine einer Höhenburg in der Westslowakei, genauer gesagt bei der Kleinstadt Svätý Jur. Sie liegt südlich des Stadtteils Neštich auf einem bewaldeten Hügel in den Kleinen Karpaten. Die Burg wurde 1209 von dem Geschlecht Hont-Pázmány als Sitz genutzt, das zugleich die Stadt Svätý Jur erhielt. Die heutige Burganlage wurde nach dem Mongolensturm 1241/42 von den Grafen von St. Georgen und Bösing errichtet. Sie wurde erstmals 1271 schriftlich erwähnt, nachdem sie während eines Feldzugs von Ottokar II. Přemysl erobert wurde. Die Burg war bis 1543 im Besitz der Grafen von St. Georgen, bis das letzte männliche Mitglied des Geschlechts starb. Danach wechselte der Besitz mehrfach zwischen der ungarischen Krone und verschiedenen Adelsfamilien. 1609 wurde sie dem Adelsgeschlecht Pálffy übergeben, doch sie blieb ungenutzt, da die Pálffys ein Schloss in Svätý Jur bauten. Nach der Verwüstung der Stadt durch krimtatarische Truppen im Jahr 1663 wurde die Burg verlassen und nicht mehr genutzt. Die Burgruine wurde 1963 als Kulturdenkmal und 2002 als nationales Kulturdenkmal der Slowakei eingestuft. Dennoch blieben nur wenige, stark überwucherte Ruinenreste erhalten. Seit 2020 kümmert sich der Bürgerverein Castrum Sancti Georgii um die Anlage, um die einsturzgefährdeten Mauern zu stabilisieren und die Ruine zu erhalten. Die Umgebung um die Burg besteht aus Wald und kleineren Ortschaften, die zum Teil in der Nähe der Ruine liegen.

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Art
Palast, Burgruine
Ort
Svätý Jur
Erbaut
1300
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalobjekt in der Slowakei

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