Schnabelwaid

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Schnabelwaid

Marktgemeinde im Landkreis Bayreuth in Bayern

Schnabelwaid liegt im Landkreis Bayreuth, im Osten des Regierungsbezirks Oberfranken. Die Gemeinde ist an der Bundesstraße B 2 und B 85 gelegen, die zwischen Pegnitz und Bayreuth verlaufen. Sie grenzt an die Bundesautobahn 9 und ist über eine Straße mit der Anschlussstelle Trockau verbunden. Das Gebiet ist überwiegend bewaldet und umfasst den Naturschutzgebiet Craimoosweiher. Im Gemeindegebiet fließt der Weihergraben in nord-südlicher Richtung. Der Ort wurde erstmals 1366/67 als „Snabelweyde“ erwähnt. Der Name leitet sich vom Flurname „Schnabel(vogel)weide“ ab, der auf die Vielzahl von Schnabelvögeln wie Wildenten und Wasserhühnern hinweist. Im 14. Jahrhundert gab es ein Schloss, das den Herren von Leuchtenberg gehörte. 1668 wurde der Ort von den Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth erworben. Die Gemeinde war bis 1812 Teil des Steuerdistrikts und wurde später zur Ruralgemeinde. 1978 wurden Gebiete der Gemeinde Zips eingegliedert. Schnabelwaid ist bekannt für die evangelische Maria-Magdalena-Kirche und das Schloss Schnabelwaid, das einst von den Herren von Leuchtenberg und später von den Künsbergern gehörte. Der Fränkische Marienweg verläuft durch das Gemeindegebiet. Die Gemeinde zählt zu den Nachbargemeinden Creußen, Prebitz und Pegnitz. Die Bevölkerung ist überwiegend evangelisch, mit einer Filialkirche St. Otto in der Pfarrei St. Marien in Creußen. Die Gemeinde hat seit 2007 Hans-Walter Hofmann als Bürgermeister.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Bayreuth
Seehöhe
451 m
Zdroje:Schnabelwaid (CC0-1.0)

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