Jörgenstein
Denkmal im Bochumer Forst „Weitmarer Holz“
Der Jörgenstein ist ein eiszeitlicher Findling aus Syenit, der im Bochumer Forst „Weitmarer Holz“ steht. Er liegt in der Nähe des Weges zwischen der Blankensteiner Straße und dem Malakow-Turm der ehemaligen Zeche Brockhauser Tiefbau am Bliestollen. Der Stein trägt eine Inschrift, die den Bochumer Heimatschriftsteller Georg Breuker ehrt und seine Romanfigur Jörgen erwähnt. Der Jörgenstein erinnert an Georg Breuker und seine Romanfigur Jörgen. In seinem Roman „Jörgen der Bergmann“ beschreibt Breuker die Arbeitswelt der Bergleute im 18./19. Jahrhundert und setzt sich mit Selbstverwaltung der Bergbauunternehmen auseinander. In „Der kleine Robinson“ thematisiert er die Entdeckung von Steinkohle, die in der Sage als Zauberstein dargestellt wird. Die Sage vom Schweinehirten Jörgen, der die Kohle entdeckt, ist in der Region verbreitet, aber historisch nicht belegt. Der Jörgenstein steht auf einer Lichtung im Weitmarer Holz und ist Teil der Umgebung des Bliestollens. Umgeben sind die Steine von Wegen und Wald, die zu Wanderungen einladen. Das Denkmal wird ergänzt durch das Jörgenbildnis an der Hattinger Straße, das ebenfalls an die Sage erinnert. Die Sage selbst erzählt von Jörgen, der die Steinkohle entdeckt und sie als wertvolle Ressource nutzt.
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- Art
- Monument
- Ort
- Bochum
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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