Wildenburg

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Wildenburg

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Wildenburg ist ein ehemals herzoglich-jülichsches Amtshaus in Bürvenich, einem Stadtteil von Zülpich im Kreis Euskirchen. Sie liegt an der ehemaligen römischen Fernstraße Köln-Zülpich-Reims und war bis 1764 im Besitz des jülicher Herrscherhauses. Die Burg war zudem Gerichtssitz für Bürvenich und zehn weitere Dörfer ab 1555. Sie diente dem Schutz des nahegelegenen Zisterzienserklosters und blieb bis 1764 im Besitz der jülichen Herrscher. Die Wildenburg war bis 1655 Wohnsitz der Äbtissinnen und wurde im Zuge des Neuaufbaus des Klosters unter Äbtissin Catharina von Wevorden umgestaltet. 1764 kaufte Carl Caspar Rudolph Trimborn die Anlage und gab ihr die heutige Form. Die Burg blieb im Besitz der Trimborn-Nachfahren und entwickelte sich nie zu standesgemäßer Größe, da sie nie Grundbesitz eines adeligen Rittergeschlechtes wurde. Die Anlage besteht aus einem vierflügeligen, um einen Innenhof gruppierten Bau mit Wohnhaus, Torbogen und Wirtschaftshof. Im Südwesten liegt ein von Bruchsteinmauern eingefriedeter Hausgarten, im Nordwesten eine große mauerumzogene Wiese. Das Haupthaus ist ein zweigeschossiger Bruchsteinbau aus dem 17. Jahrhundert. Der Stall mit seiner Fachwerkhofseite aus 1655 besitzt die originale hölzerne Galerie.

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Art
Burg
Ort
Zülpich
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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