Wasserburg Grünau
Burg in Sachsen, Deutschland
Die Wasserburg Grünau ist ein abgegangenes Burgareal im Ortsteil Grünau der Gemeinde Langenweißbach im Landkreis Zwickau, Sachsen. Sie liegt im Nordteil des Dorfes in einer Quellmulde mit mehreren Teichen. Das Gelände wird auch als „Wohl“ oder „Wal“ bezeichnet und war bis 1983 nicht für archäologische Funde bekannt. Der Burgstall wurde 1958 als Bodendenkmal eingetragen. Die Wasserburg war im 18. Jahrhundert Teil der Topographie des Dorfes Grünau, wie auf dem Blatt Wildenfels der sächsischen Meilenblätter dokumentiert. Ein quadratischer Teich mit einer Insel und ein Wall umgeben den Bereich, aus dem ein Quellbach entspringt. Ein georeferenziertes Luftbild zeigt ein Gehölz an der Stelle. Die Literatur beschreibt den heutigen Zustand als einen Wassergraben und einen Außenwall. Im Bereich der Wasserburg Grünau gibt es mehrere Teiche und ein Gehölz. Die Lage ist von einer Quellmulde geprägt, die durch Wasserläufe und Gehöfte geformt ist. Die Umgebung umfasst das Oberdorf von Grünau und vermittelt einen Eindruck der historischen Landschaft. Die archäologischen Funde sind begrenzt, und das Gelände bleibt als Bodendenkmal geschützt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Langenweißbach
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