Wisentgehege Springe
Das Wisentgehege Springe liegt am Deister rund 30 Kilometer südlich von Hannover und ist ein Wildpark mit klarem Auftrag: Es wurde 1928 gegründet, um den Wisent vor dem Aussterben zu bewahren. Der europäische Bison war zu dieser Zeit in freier Wildbahn bereits verschwunden, und Zuchtstationen wie Springe hielten die Art am Leben. Aus dieser Aufgabe ist ein Park von 90 Hektar mit etwa 100 europäischen Tierarten geworden. Neben den Wisenten leben hier Przewalski-Pferde, Elche, Biber, Luchse, Braunbären und Wölfe sowie zahlreiche Wasser- und Greifvögel. Rund 350 im Gehege geborene Tiere haben zur Erholung des Wisentbestands beigetragen, der heute wieder in mehreren europäischen Regionen freilebende Herden umfasst. Auch bei den Przewalski-Pferden geht es um eine Art, die nur durch Zucht in menschlicher Obhut überdauert hat. Der Rundgang führt über weitläufige Waldwege an großzügigen Gehegen entlang; für die vollständige Runde sollte man mehrere Stunden einplanen. Vorführungen und Fütterungen ergänzen den Besuch, ein Spielplatz ist vorhanden. Die Wege sind überwiegend rollstuhl- und rollatorgerecht. Hunde dürfen nicht mitgebracht werden. Der Park ist ganzjährig geöffnet, Besucher sollten das Gelände bei einbrechender Dunkelheit verlassen. Vom Bahnhof Springe fährt eine Buslinie direkt bis zum Eingang.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
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