Dellach im Gailtal

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KärntenBezirk Hermagor

Dellach im Gailtal

Gemeinde im Bezirk Hermagor, Kärnten

Dellach liegt im Oberen Gailtal an der Grenze zu Italien und grenzt an die Gemeinden St. Veit an der Glan, St. Martin im Gailtal und St. Veit an der Glan. Die Gemeinde umfasst zwölf Ortschaften, darunter Nölbling und Stollwitz. Der Reißkofel, mit 2371 m der höchste Berg der Gailtaler Alpen östlich des Gailbergsattels, befindet sich in der Nähe. Die Gemeinde hat eine Fläche von etwa 150 km² und ist Teil des Bezirks Hermagor. Der Name Dellach stammt aus dem Slawischen und bedeutet „bei den Talbewohnern“. Der Ort wurde erstmals 1370 urkundlich erwähnt. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis in die Hallstattzeit zurück, wo die Siedlung Gurina besiedelt wurde. Kupferschmelzhöhlen und keltische Münzen belegen eine blühende Kultur. Die Burg Goldenstein war ein zentrales Gerichtsgebiet und blieb bis 1918 im Besitz der Familie Porcia. Dellach war im Mittelalter ein Zentrum der Metallverarbeitung und hatte eine wichtige Rolle in der Bergbauindustrie. Dellach ist bekannt für seine Burgruine Goldenstein, die Katholische Pfarrkirche St. Daniel und die Filialkirche hl. Nikolaus. Die archäologischen Funde in Gurina belegen eine Besiedlung von über 2900 Jahren. Das Naturdenkmal Zollnersee und das Besucherzentrum GeoPark Karnische Alpen sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde hat eine katholische und evangelische Bevölkerung und ist ein beliebter Ferienort mit über 30.000 Übernachtungen pro Jahr. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die B111 und stündliche Busverbindungen nach Hermagor.

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Art
Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Hermagor
Seehöhe
672 m
Zdroje:Dellach im Gailtal (CC0-1.0)

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