Grafenrheinfeld

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Grafenrheinfeld

Gemeinde im Landkreis Schweinfurt in Deutschland

Grafenrheinfeld liegt am östlichen Mainufer im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Der Ort ist in einer flachen Schwemmebene geprägt, die von Gewässern und Deichen umschlossen ist. Er grenzt im Norden an Schweinfurt und ist Teil der interkommunalen Allianz Schweinfurter Mainbogen. Die Gemeinde ist bekannt für mehrere Badeseen und als Reitzentrum in Unterfranken. Die Region umfasst eine Natur- und Naherholungslandschaft, die durch den Main und seine Schleifen geprägt ist. Grafenrheinfeld wurde erstmals 1294 als „Ranvelt in monte“ erwähnt. Der Name entwickelte sich aus verschiedenen Formen wie „Grauenrheinfeld“ oder „Gräfenrheinfeld“. Der Ort war ursprünglich Teil der gemeinsamen Pfarrei Rheinfeld und wurde im 13. Jahrhundert als domkapitalisches Amt mit Gerichtsbarkeit ausgestattet. Im 16. Jahrhundert wurde die katholische Pfarrkirche Kreuzauffindung errichtet, die mit ihren Doppeltürmen zu einem Wahrzeichen des Ortes wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort stark zerstört, doch die Infrastruktur blieb weitgehend erhalten. Das Ortsbild wird durch den Kirchplatz und die Pfarrkirche Kreuzauffindung geprägt, die mit ihren Doppeltürmen ein markantes Merkmal der Gemeinde darstellt. Die Gemeinde ist auch durch den ehemaligen Kernkraftwerkstandort bekannt, dessen Kühltürme bis 2024 ein auffälliges Bild des Ortes bildeten. Grafenrheinfeld ist ein Wohnort mit guter Infrastruktur und lebendiger Naherholung, der sich durch seine Lage am Main und die umliegende Landschaft auszeichnet.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Schweinfurt
Seehöhe
208 m
Zdroje:Grafenrheinfeld (CC0-1.0)

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