Bodendenkmal in Marktl, #D-1-7742-0008
Befestigte Höhensiedlung mit Werkstattarealen der späten Latènezeit, Siedlung der römischen Kaiserzeit sowie zwei Burgställe des hohen und späten Mittelalters (u.a. Burg Leonberg).
Der Burgstall bei Altwies ist eine abgegangene Höhenburg aus dem Mittelalter, die sich auf 451 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Sie liegt südlich von Altwies, einem Ortsteil von Marktl im Landkreis Altötting in Oberbayern. Die Anlage wird als Bodendenkmal mit der Aktennummer D-1-7742-0008 geführt und umfasst Reste einer römischen Siedlung, Werkstattareale der späten Latènezeit sowie zwei Burgställe aus dem hohen und späten Mittelalter, darunter der Burg Leonberg. Die Burg wurde erstmals 1200 urkundlich erwähnt und war die Stammburg der Grafen von Leonberg. Die Anlage war im Mittelalter eine wichtige Siedlung mit militärischer und wirtschaftlicher Funktion. Die Reste der Burg sind Teil der römischen und mittelalterlichen Kulturgeschichte der Region und dokumentieren die Entwicklung der Besiedlung auf der Hochebene. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Entwicklung der Gegend. Die Anlage ist Teil der römischen und mittelalterlichen Kulturgeschichte und belegt die Bedeutung der Höhensiedlungen in der Region. Die Ruinen sind ein Zeugnis der langen Besiedlungs- und Kulturgeschichte der Hochebene.
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- Art
- Burg, Siedlung, Höhensiedlung, Bodendenkmal
- Ort
- Marktl
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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