Zeleni vir

Zeleni vir liegt bei Skrad im Gorski kotar, dem waldreichen Bergland zwischen Rijeka und der slowenischen Grenze. Die Gemeinde Skrad umfasst knapp 54 Quadratkilometer und zählt nur rund 860 Einwohner; das Gebiet um die Quelle liegt auf etwa 302 Metern Höhe. Seit 1962 steht Zeleni vir unter Schutz — der Name bedeutet „grüner Strudel" und meint das Becken, in das der Bach aus der Felswand stürzt. Zum Schutzgebiet gehören zwei Dinge, die man selten so dicht beieinander findet: die rund 800 Meter lange, sehr enge Schlucht Vražji prolaz, der „Teufelsdurchgang", und die Höhle Muževa hižica in der Felswand über dem Becken. Der Weg durch die Schlucht führt über hölzerne Stege und in den Fels geschlagene Tritte zwischen Wänden hindurch, die stellenweise nur wenige Meter auseinanderstehen und den Himmel zu einem Streifen verengen. Ein Stück Technikgeschichte kommt hinzu: 1921 baute der Unternehmer Josip Lončarić am Bach von Zeleni vir ein kleines Wasserkraftwerk, das damals den gesamten Gorski kotar mit Strom versorgte. Vom Ausgangspunkt bei Skrad führen mehrere markierte Wander- und Bergwege in das Gebiet, die sich zu Runden verbinden lassen. Weil die Stege feucht und rutschig sein können und die Schlucht in der kalten Jahreszeit vereist, ist der Besuch an die schneefreien Monate und an festes Schuhwerk gebunden.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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