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Grazer Zuckerfabrik
Ansitz in Graz (56861)
Die Grazer Zuckerfabrik war eine im 19. Jahrhundert betriebene Zuckerraffinerie, die 1825 gegründet und 1837 von der Wiener Bankhaus Arnstein und Eskeles übernommen wurde. Sie stand im Bezirk Geidorf, heute im Bereich der Herdergasse und Heinrichstraße in Graz. Das Areal umfasste ein großes Grundstück, das bis zur Liebiggasse reichte und neben der Fabrik auch die Bonaparte-Villa sowie den Venustempel und den Mozarttempel beherbergte. Die Zuckerfabrik war bis 1873 in Betrieb, als sie eine jährliche Produktion von 11.000 Tonnen erreichte. Sie war Teil der steirischen Industrie und verfügte über moderne Anlagen wie die erste Dampfmaschine der Steiermark. Die Fabrik wurde mehrfach übertragen und verlor schließlich an Bedeutung. Das ehemalige Wohnhaus des Ex-Königs Ludwig Bonaparte wurde 1881 verkauft, und der Venustempel wurde 1905 abgetragen. Das Areal der Zuckerfabrik wurde nach ihrer Schließung zu verschiedenen Zwecken genutzt. Das Herrenhaus wurde zum Landesschülerheim und später zum Steirischen Volksbildungswerk. Die ehemalige Fabrik wurde in die Wohnhaussiedlung von Martin Küng und Peter Reitmayr integriert. Die Mariatrosterstraße, einst von der Fabrik begrenzt, verlor ihre Bäume nach einem Sturm im Jahr 2003. Die Region beherbergt heute kulturelle und naturwissenschaftliche Einrichtungen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Ansitz, Zuckerfabrik
- Ort
- Graz
- Adresse
- Herdergasse 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
V okolí
- Villenanlage Loewi78 m
- Villa/Landhaus111 m
- Gasthaus Zum weißen Kreuz mit Nebengebäude109 m
- Villa Präprost158 m
- Mozarttempel195 m
- Villa Hönel195 m
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