St. Gallenkirch

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VorarlbergBezirk Bludenz

St. Gallenkirch

Gemeinde im Bezirk Bludenz, Vorarlberg

St. Gallenkirch liegt im Montafon, einem Teil des Bezirks Bludenz, und ist mit seinen Ortsteilen St. Gallenkirch, Gargellen und Gortipohl geprägt. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 127,86 Quadratkilometern und umfasst das Einzugsgebiet der Ill sowie das Gebiet des Suggadinbachs. Im Westen grenzt sie an das Rätikon, im Osten an den Verwall. Die Höhen reichen bis zu 2872 Metern, wobei die Gemeinde stark von Alpenlandschaft und Almen geprägt ist. Der Name St. Gallenkirch leitet sich vom Heiligen Gallus ab, dem Patron der Pfarrkirche. Bereits 1305 wird eine dem hl. Gallus geweihte Kapelle erwähnt. Die Gemeinde war im 16. und 18. Jahrhundert von epidemischen Ereignissen wie dem Lawinenwinter 1689 und der Pockenepidemie 1801 geprägt. Während des Zweiten Weltkrieges war die Gemeinde stark von der militärischen Auswirkung betroffen, und viele Männer dienten als Gebirgsjäger. Die Gemeinde war zudem ein Fluchtweg für Verfolgte, was in der Tragödie der jüdischen Schwestern Nehab 1942 zum Ausdruck kam. St. Gallenkirch ist ein touristisch geprägter Ort mit mehreren Kirchen, darunter die Pfarrkirche St. Gallenkirch hl. Gallus und die Kuratienkirche Gargellen hl. Maria Magdalena. Die Maisäß Montiel ist eine der wenigen Maisäßsiedlungen im ursprünglichen Zustand. Die überdachte Holzbrücke nach Gargellen über die Ill am Montafoner Hüsli ist ein bekanntes Sehenswürdigkeit. Die Gemeinde ist auch für ihre Alpenlandschaft, Almen und Wanderwege bekannt.

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Art
Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Bludenz
Seehöhe
878 m
Zdroje:St. Gallenkirch (CC0-1.0)

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