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Frastanz
Marktgemeinde im Bezirk Feldkirch, Vorarlberg
Frastanz liegt im Bezirk Feldkirch in Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs, auf 510 Metern Höhe. 61,2 Prozent der Fläche sind bewaldet. Die Samina fließt bei Frastanz in die Ill. Das gesamte österreichische Saminatal gehört zum Gemeindegebiet, ebenso Teile der Drei Schwestern-Gruppe und der Galina-Gruppe. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Hofen, Einlis, Amerlügen, Fellengatter, Bodenwald und Gampelün. Bardella und Gampelün sind von Nenzing umgeben, aber keine tatsächlichen Exklaven. Frastanz liegt an einer Römerstraße und war im Schwabenkrieg 1499 Schauplatz einer der blutigsten Schlachten. Die Burg Frastafeders entstand um 1258 als Vorposten der Grafen von Werdenberg. Sie wurde 1344 zerstört. 1910 durchbrach die Ill die Dammbauten und verwandelte das Frastanzer Ried in einen See. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich. Die Gemeinde war bis ins 18. Jahrhundert eine steuerliche Einheit mit Nenzing. Frastanz ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Die Katholische Pfarrkirche hl. Sulpitius wurde 1885 erbaut und zählt zu den schönsten neugotischen Bauten Westösterreichs. Das Buddhistische Kloster Letzehof, das erste in Österreich, liegt direkt an der Gemeindegrenze zu Feldkirch. In der Gemeinde gibt es mehrere Museen, darunter das Vorarlberger Elektromuseum und das Vorarlberger Landesfeuerwehrmuseum. Zudem gibt es drei Schulen und vier Kindergärten sowie das Krankenhaus Maria Ebene für Suchterkrankungen.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Feldkirch
- Seehöhe
- 510 m
- Website
- https://www.frastanz.at/
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