Kostel svaté Engrácie

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Kostely

Kostel svaté Engrácie

Kirchengebäude in Lissabon

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Die Igreja de Santa Engrácia ist eine barocke Kirche im Lissabonner Stadtteil São Vicente, die erst im 20. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Ursprünglich im 17. Jahrhundert unter König João V. begonnen, blieb sie jahrhundertelang unvollendet und prägte sogar den portugiesischen Sprachgebrauch für unfertige Projekte. Erst während der Diktatur Estado Novo wurde sie 1966 als Nationales Pantheon geweiht und dient seitdem als Ruhestätte bedeutender Persönlichkeiten. Das Bauwerk besticht durch seinen einzigartigen Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes mit einer gewaltigen Kuppel und vier unvollendeten Türmen, die heute als Aussichtsplattformen dienen. Die Fassade stammt vom italienischen Barockarchitekten Francesco Borromini, während der Innenraum mit farbenfrohen Marmorarbeiten und einer historischen Orgel aus dem 18. Jahrhundert beeindruckt. Die Kirche ersetzte mehrere Vorgängerbauten, die nach der Heiligen Engrácia benannt waren, einer Märtyrerin aus Braga. Im Inneren des Nationalen Pantheons finden sich Gräber und Kenotaphe von Staatspräsidenten, Schriftstellern, Künstlern und Entdeckern wie Amália Rodrigues, Eusébio, Vasco da Gama und Luís de Camões. Die Architektur mit ihrer zentralen Kuppel und den umliegenden Türmen bietet nicht nur einen Einblick in die Geschichte, sondern auch einen weiten Blick über Lissabon.

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Art
Kirchengebäude, Mausoleum, Kulturerbe
Erbaut
1682
Baustil
Barockarchitektur
Architekt
João Antunes
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Portugal

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