Schloss Hitzacker
aus einer spätmittelalterlichen Stadtburg hervorgegangenes, abgegangenes Schloss des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg im Südosten der Altstadt von Hitzacker im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg
Das Schloss Hitzacker entstand aus einer spätmittelalterlichen Stadtburg im Südosten der Altstadt von Hitzacker. Es gehörte zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und war ursprünglich Eigentum der Herzöge. Die Stadtburg wurde 1330 erstmals erwähnt und diente bis 1548 als Residenz. Nach einem Brand 1548 wurde sie nur noch als Amtssitz genutzt. 1604 wurde ein neues Schloss errichtet, das bis 1636 die Residenz des Herzogs war. Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert war ein mächtiges Fachwerkgebäude mit polygonalem Turm. Es war Teil der Schlossanlage, die bis ins 17. Jahrhundert um das Burgareal erweitert wurde. Die Anlage umfasste fast das gesamte südöstliche Stadtviertel. Die Stadt Hitzacker kaufte das Gebäude 1655 und baute darauf Wohnbauten. Im Schlossgebiet finden sich Reste der mittelalterlichen Burg sowie das 17. Jahrhundert schloss. Die Anlage umfasste zahlreiche bürgerliche und adelige Grundstücke. Die Umgebung umfasst das südöstliche Stadtviertel und die Altstadt von Hitzacker. Die historischen Gebäude sind Teil der städtebaulichen Struktur der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Hitzacker
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