OberpfalzBezirk Oberpfalz

Armesberg

Berg in der Gemeinde Kulmain in Bayern

Der Armesberg ist ein 731 Meter hoher Basaltkegel südöstlich von Zinst in der Gemeinde Kulmain. Er liegt an der alten Handelsstraße von Eger nach Nürnberg und bildet die Wasserscheide zwischen Fichtel- und Haidenaab. Auf dem Gipfel steht eine denkmalgeschützte Wallfahrtskirche, und der Berg wird von zahlreichen Wanderwegen und Fahrradrouten erschlossen. Der Gipfel besteht fast ausschließlich aus Basalt, und der Kreuzweg ist ein markantes Merkmal. Der Armesberg ist ein bedeutendes Natur- und Kulturerbe. Er gehört zur Einheit Steinwald und ist geologisch ein Vulkanschlot, der durch tektonische Aktivitäten im Tertiär entstand. Die Region wurde bereits im 12. Jahrhundert besiedelt, und die Michaelskapelle unter der Bergkuppe war einst ein wichtiger Wallfahrtsort. Die Wallfahrtskirche „Zur Heiligsten Dreifaltigkeit“ wurde 1822 nach einem Brand der alten Kapelle wiederaufgebaut und feiert seit 1978 ihr 300-jähriges Jubiläum. Auf dem Berg befindet sich der Zinster Steinbruch, der ab 1898 in Betrieb ging. Die Seilbahn zum Aufbereitungslager in Immenreuth transportierte Basaltgestein, das in der Region als Arbeitgeber fungierte. Die Gegend um den Armesberg ist geprägt von Wald, historischen Bauten und Wanderwegen, die zu den Ausblicken auf die Umgebung führen. Die Region war auch im Dreißigjährigen Krieg ein Versteck für die Bevölkerung.

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Art
Berg
Ort
Kulmain
Adresse
Armesberg
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Seehöhe
731 m
Zdroje:Armesberg (CC0-1.0)

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