Landgrafschaft Stühlingen
Die Landgrafschaft Stühlingen war ein historisches Territorium im südwestlichen Baden-Württemberg, etwa 200 km² groß, zwischen Südschwarzwald und der Schweizer Grenze bei Schaffhausen. Das Gebiet war Teil des Herzogtums Schwaben und umfasste die Wutach als Teil der Grenze. Die Region war von Burggrafen und Adelsfamilien geprägt, die bis ins 13. Jahrhundert eine führende Rolle spielten. Die Landgrafschaft war durch ihre strategische Lage und reiche Geschichte bekannt. Graf Heinrich II. von Stühlingen war Bischof von Würzburg, und die Herrschaft wurde durch verschiedene Adelsfamilien übernommen, darunter die von Küssenberg und Lupfen. Die Stadt Stühlingen wurde 1262 erstmals als Stadt erwähnt, und die Familie Eberhard regierte 330 Jahre lang. Die Region war auch Schauplatz von Ereignissen wie dem Schwabenkrieg und der Bauernerhebung. Besucher können die historischen Bauten wie das Schloss Hohenlupfen und das Schloss Stühlingen erkunden. Die Landschaft umfasst den Südschwarzwald und die Wutach, die als natürliche Grenze dienen. Die Region ist auch für ihre Burgen und die Geschichte der Fürstenberger bekannt, die bis ins 18. Jahrhundert Hof in Donaueschingen hielten.
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- Art
- Grafschaft
- Ort
- Baden-Württemberg
- Erbaut
- 1614
V okolí
- Stühlingen37 m
- Kapuzinerkloster Stühlingen414 m
- Schloss Hohenlupfen920 m
- Iuliomagus2.8 km
- Schleitheim3.0 km
- Hebsack, frühmittelalterliches Gräberfeld3.0 km
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