Zisterzienserinnenkloster Krummin
ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, das vom 14. bis zum 16. Jahrhundert in Krummin im Nordteil der Insel Usedom bestand
Das Kloster Krummin war ein Zisterzienserinnenkloster auf der Insel Usedom, das zwischen 1302 und 1563 bestand. Es wurde als Filiale des Klosters Wollin gegründet und lag im Nordwesten der Insel. Die Schenkung durch Herzog Bogislaw IV. ermöglichte die Neugründung, die sich schnell als wirtschaftlich stabiler erwies als das Mutterkloster. Das Kloster war vor allem für die Versorgung unverheirateter Töchter des pommerschen Adels bekannt. Es besaß umfangreiche Güter auf Usedom und im Festland, darunter die Dorfkirche Krummin, die später zur Klosterkirche wurde. Die Äbtissinnen wie Jutta und Elisabeth sowie Priorinnen wie Sophie von Köller prägten die Geschichte des Klosters. In Krummin gab es eine Kirche, die mehrfach renoviert und schließlich im 16. Jahrhundert durch einen Brand beschädigt wurde. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, und die Nonnen erhielten ein Bleiberecht. Die Gebäude, mit Ausnahme der St. Michaelskirche, verfielen, und Krummin wurde zu einem Landgut.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Krummin
V okolí
- Krummin941 m
- Mölschow4.1 km
- Schmetterlingsfarm Trassenheide3.9 km
- Gnitz3.7 km
- Lütow4.2 km
- Trassenheide5.9 km
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