Zisterzienserinnenkloster Marienborn, Weidas (bei Alzey)
Kloster in Deutschland
Das Kloster Weidas war ein Zisterzienserinnenkloster bei Dautenheim, Alzey, Rheinhessen. Es wurde auch als Kloster Marienborn bezeichnet und stand unter dem Schutz der Kurpfalz. Die Gründung wird auf das Jahr 1237 datiert, die erste Erwähnung erfolgte 1251. Das Kloster war dem Zisterzienserorden angehörend und wurde in das Kloster Eberbach im Rheingau eingegliedert. Das Kloster erreichte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts eine Größe von 37 Frauen, Novizinnen und Schülerinnen. Während der Reformation sank die Zahl stark, bei der Auflösung 1551 blieben noch fünf Frauen übrig. Die Klostergüter gingen 1563 an die kurpfälzische Hofkammer, und die Gebäude wurden als Steinbruch genutzt. 1586 wurden aus diesen Steinen das alte Rathaus in Alzey und das Rathaus Kettenheim gebaut. Heute erinnert ein Gedenkstein an den ehemaligen Standort des Klosters. Grabsteine aus der Zeit des Klosters sind in der Nikolaikirche Alzey und dem hessischen Landesmuseum in Darmstadt zu finden. Die ehemaligen Klostergüter sind in der Region als Baustoffquelle bekannt, und die Geschichte des Klosters wird in regionalen Geschichtsquellen dokumentiert.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Alzey
- Erbaut
- 1237
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