Schloss Oberellen

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Schloss Oberellen

Schloss in Deutschland

Das Schloss Oberellen ist ein Renaissanceschloss und Herrenhaus im Ortsteil Oberellen der Gemeinde Gerstungen im Wartburgkreis in Thüringen. Es liegt im Zentrum des Ortes neben der Kirche. Die Anlage steht auf den Grundmauern eines Wirtschaftshofes, der 1543 an die Familie von Hanstein gelangte. Das Schloss wurde ab 1594 errichtet und bis 1604 von Lippold von Hanstein bewohnt. Die Familie Hanstein hatte bereits seit dem 12. Jahrhundert Verbindungen zum Ort, wobei der Besitz 1121 an das Kloster Reinhardsbrunn überging. Das Schloss war bis 1923 Wohnsitz des Malers A. Paul Weber und bis 1986 von Karl Meusel genutzt. Heute dient der Gebäudekomplex als Gemeindeverwaltung, Bibliothek und Gaststätte. Die Vierflügelanlage mit Untergeschossen ist teilweise erhalten, während die Scheunen und Stallungen durch moderne Gebäude ersetzt wurden. Südlich der Kirche steht ein als „Weißes Schloss“ bezeichnetes Wohnhaus, das auf innerfamiläre Konflikte der Hansteins hindeutet. Die Anlage umfasst das Hauptgebäude auf der Ostseite und die Obereller Kirche im Süden. Die West- und Nordseite des Ensembles wurde modernisiert, während die historischen Räume im Osten erhalten blieben. Die Lage des Schlosses im Ortszentrum und die Verbindung zur Kirche bilden einen Teil der städtebaulichen Struktur von Oberellen. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft des Wartburgkreises.

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Art
Schloss
Ort
Gerstungen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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