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Kloster St. Lucia
Kirchengebäude in Köln
Das Servitinnenkloster St. Lucia stand in der Kölner Rheinvorstadt am Filzengraben. Es war ein Kloster der Servitinnen, das von 1639 bis 1802 bestand. Die Schwestern lebten in Klausur und unterstanden dem Kölner Erzbischof. Das Kloster war ursprünglich an verschiedenen Standorten, schließlich in der Marzellenstraße und später am Filzengraben. Das Kloster war für seine Krankenpflege und kirchliche Arbeit bekannt. Es besaß mehrere Häuser und Ländereien in Köln und Umgebung. Die Schwestern lebten in Klausur und folgten der Augustinusregel. Die Kapelle der heiligen Lucia wurde 1612/13 errichtet und 1613 geweiht. Das Konventsgebäude umfasste einen Kreuzgang und Gartenanlagen. Die Schwestern zählten 13 bis 15 Nonnen und zwei bis drei Laienschwestern im 18. Jahrhundert. Im Klostergebäude gab es einen Saal mit spitzbogigen Fenstern und eine Fassade mit spätgotischen und barocken Elementen. Die Kapelle wurde 1805 geschlossen, doch die Familie Hirn nutzte sie weiter als Privatkapelle. Die alten Klostermauern blieben im Pfarrgarten der evangelischen Trinitatiskirche erhalten. Die St.-Lucia-Kapelle wurde 1857 abgerissen, und an ihrer Stelle stand die neue Kirche.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Altstadt-Süd
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