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Augusta Viromanduorum
archäologische Stätte in Frankreich
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Augusta Viromanduorum war eine römische Siedlung, die der heutigen Stadt Saint-Quentin im Département Aisne in der Region Hauts-de-France entspricht. Sie wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Augustus gegründet und lag etwa 11 km von Vermand entfernt, dem Hauptlager der Viromandui. Die Siedlung lag an einer wichtigen Handelsroute zwischen Italien und dem Hafen Boulogne, was zu ihrer Entwicklung als zentrales Zentrum der Region führte. Sie erreichte eine Fläche von 40–60 Hektar während der römischen Zeit. Die römische Siedlung war während des 4. Jahrhunderts verlassen oder stark verkleinert, was auf Unsicherheiten in der Region hindeutet. Einige Forscher vermuten, dass Vermand die Hauptstadt wurde, bis Saint-Quentin im 9. Jahrhundert die Bedeutung übernahm. Die Rolle der Siedlung schwankte, was möglicherweise auf Sicherheitsbedenken zurückging, die die Bevölkerung zu Vermand zog, da Saint-Quentin damals kein Castrum besaß. Diese Theorie wird jedoch von einigen Forschern wie Malsy und Beaujard in Frage gestellt. Die Siedlung liegt in der Nähe von Vermand und Saint-Quentin, die beide Teil der Region Aisne sind. Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und historische Stätten, die auf die römische Zeit hinweisen. Die römische Architektur und die Handelsroute sind Teil der Region, die heute archäologische Forschung und historische Studien anzieht. Die Siedlung ist ein Zeugnis der römischen Präsenz und der kulturellen Entwicklung in der Region.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Vermand
- Adresse
- Le Village
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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